Das Skorpionenhaus

Nancy Farmer

Nancy Farmer wurde 1941 in Arizona geboren. Sie verbrachte eine aufregende und ungewöhnliche Kindheit im Hotel ihrer Eltern an der mexikanischen Grenze. Hier traf sie auf skurrile Gestalten: einsame Autoren, verwegene Fernfahrer und umherziehende Zirkusartisten. Die Schriftstellerei entdeckte sie jedoch erst spät. Zunächst lebte und arbeitete sie in Indien, Zimbabwe und Mosambik. Sie war in der Friedensbewegung engagiert, hatte eine Anstellung als Chemielehrerin und arbeitete als technische Assistentin. Erst als ihr Sohn Daniel geboren wurde, beschloss Nancy Farmer, sich als Schriftstellerin zu versuchen. Sie war vierzig, als sie ihre erste Kurzgeschichte schrieb. Damals fielen die Würfel und das Leben der Chemikerin Nancy Farmer erfuhr eine Kehrtwende. Plötzlich war sie vom Schreiben wie besessen. „Ich kann das nicht näher erklären“, sagt die heute 63-jährige Amerikanerin. „Ich weiß nur, dass alles, was ich bis zu diesem Zeitpunkt gemacht habe, eine Vorbereitung auf meine wirkliche Berufung war.“

Mittlerweile wurden zahlreiche ihrer Texte und Bücher mit Preisen ausgezeichnet. Nancy Farmer ist heute eine der erfolgreichsten Autorinnen der USA. „Das Skorpionenhaus“ wurde 2002 mit dem National Book Award for Young PeopIe's Literature ausgezeichnet.


Stimmen zum Buch

„Mit diesem heiklen Thema stößt Nancy Farmer unbequeme Gedanken an und regt in jugendgerechter Sprache zum Nachdenken an. Sie hat einen wunderbar fesselnden und spannenden Roman geschrieben, der die „richtige Lösung“ nicht aufdrängt, sondern im Leser langsam wachsen und reifen lässt.
lm Zeitalter von Stammzellen-Forschung und Klonschafen beschäftigt sich dieses Buch mit der Verantwortung des Menschen, die aus seiner Macht erwächst. Die aktuelle Thematik lässt das Buch durchaus auch für Erwachsene interessant sein.“
Michael Wittershagen, Buxtehuder Tageblatt, 11.10.2003
„Glaubhafte, starke Figuren, eine bedrückende Stimmung bei gleichzeitig spannender Handlung und die große Erzählkunst der Autorin machen aus dem „Skorpionenhaus“ einen beeindruckenden utopischen Roman.“
Eselsohr
„Ein beklemmendes, aber auch spannendes Buch über Machtmissbrauch, Manipulation von Menschen, aber auch über Freundschaft und Zuneigung. Das in den USA mit einem der wichtigsten Literaturpreise ausgezeichnete Buch zeichnet das erschreckende Bild einer Gesellschaft, die die natürlichen Grenzen mit Hilfe der Gentechnik gesprengt hat."
Siegener Zeitung
„Wenn Jugendliteratur die Eltern, Politiker und Wissenschaftler von morgen über ein brisantes Thema zum Nachdenken bringen soll, ist Nancy Farmers Art, routiniert, beinahe altmodisch und aufjeden Fall faszinierend zu erzählen, bestimmt ein guter Weg.“
FAZ
„Nancy Farmer stellt hochaktuelle Fragen nach Menschenwürde, Gerechtigkeit und Gleichheit im Zeichen der Genmanipulation. Ihre Sozialkritik ist leidenschaftlich und rechnet nicht nur mit der Grenzpolitik der USA ab.“
Marion Klötzer, Badische Zeitung

Die Autorin

Nancy Farmer wurde 1941 in Arizona geboren. Sie verbrachte eine aufregende und ungewöhnliche Kindheit im Hotel ihrer Eltern an der mexikanischen Grenze. Hier traf sie auf skurrile Gestalten: einsame Autoren, verwegene Fernfahrer und umherziehende Zirkusartisten. Die Schriftstellerei entdeckte sie jedoch erst spät. Zunächst lebte und arbeitete sie in Indien, Zimbabwe und Mosambik. Sie war in der Friedensbewegung engagiert, hatte eine Anstellung als Chemielehrerin und arbeitete als technische Assistentin. Erst als ihr Sohn Daniel geboren wurde, beschloss Nancy Farmer, sich als Schriftstellerin zu versuchen. Sie war vierzig, als sie ihre erste Kurzgeschichte schrieb. Damals fielen die Würfel und das Leben der Chemikerin Nancy Farmer erfuhr eine Kehrtwende. Plötzlich war sie vom Schreiben wie besessen. „Ich kann das nicht näher erklären“, sagt die heute 63-jährige Amerikanerin. „Ich weiß nur, dass alles, was ich bis zu diesem Zeitpunkt gemacht habe, eine Vorbereitung auf meine wirkliche Berufung war.“

Mittlerweile wurden zahlreiche ihrer Texte und Bücher mit Preisen ausgezeichnet. Nancy Farmer ist heute eine der erfolgreichsten Autorinnen der USA. „Das Skorpionenhaus“ wurde 2002 mit dem National Book Award for Young PeopIe's Literature ausgezeichnet.


Interview mit Nancy Farmer

On how she decided to become a writer, Farmer explained in an interview with the Educational Paperback Association, „When Daniel was four, while I was reading a novel, the feeling came over me that I could create the same kind of thing. I sat down almost in a trance and produced a short story. lt wasn't good, but it was fun. I was forty years old.“ She continues, „Since that time I have been absolutely possessed with the desire to write. I can`t explain it, only everything up to then was preparation for my real vocation.“ Her first book, Do You Know Me?, an adventure for people set in Zimbabwe, was soon to follow this epiphany. The book was well-received by kids and critics alike, and Publishers Weekly praised Farmer for providing a most interesting window on a culture seldom seen in children's books.

Auswahlbibliografie

  • 1994 Do You Know Me 1999 Casey Jones's Fireman: The Story of Sim Webb, Puffin Books Dial Books
  • 1996 The Warm Place 1999 Nhamo oder Der Geist des Leoparden Puffin Books Beltz & Gelberg
  • 1996 Runnery Granary 2002 The Ear, the Eye and the Arm Greenwillow Books Penguin Books
  • 1998 A Girl Named Disaster, Puffin Books
  • 2003 Das Skorpionenhaus, Loewe Verlag
Hansestadt Buxtehude | Bahnhofstraße 7 | 21614 Buxtehude