Ralf Isau
Der Autor
Ralf lsau wurde 1956 in Berlin geboren. Er arbeitet neben dem Schreiben als Computerfachmann und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart. Da der Umgang mit seelenlosen Maschinen seinen Gedanken die Farbe nimmt, wie er sagt, sucht und findet er schon lange seine Freiräume in der phantastischen Literatur. Anfangs folgte er noch anderen Autoren in die von ihnen geschaffenen fremden Welten, seit 1988 schreibt er selbst und eroberte sich mit seiner Neschan-Trilogie rasch eine große Fangemeinde. Seine Romane wurden bereits in vier Sprachen übersetzt.
Das lschtar-Tor
Ralf Isau:
„Eigentlich wollte ich nur eine kleine Geschichte für meine damals 9-jährige Tochter schreiben. Herausgekommen ist eine Trilogie mit insgesamt 1.500 Seiten - nach sieben Jahren", fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu. Dass heute nicht nur die Tochter seine Geschichten lesen kann, verdankt er Michael Ende. Bei einer Lesung drückte er dem berühmten Schriftsteller das Manuskript seiner ersten Erzählung in die Hand, der es nach der Lektüre sogleich seinem Verlag empfahl.
„Die von mir geschaffenen Welten sind eine bunte Sommerwiese, auf die ich jedesmal hinaustrete, wenn mein Geist einmal nach Herzenslust herumtoben will." Flucht vor der Wirklichkeit? „lm Gegenteil", meint Ralf lsau, der seine phantastischen Welten gerne als Spiegel sieht, in dem sich der Leser selbst erkennt.
Gekonnt flicht er in die Handlung seiner Bücher Zeitgeschichte und philosophische Fragestellungen ein. „Das Museum der gestohlenen Erinnerungen" ist daher nicht zuletzt als Appell wider das Vergessen und als Aufforderung zu verstehen, aus der Geschichte zu lernen.
Bibliografie:
Die Neschan-Trilogie
- Die Träume des Jonathan Jabbok, Herbst 1995
- Das Geheimnis des siebten Richters, Frühjahr 1996
- Das Lied von der Befreiung Neschans, Herbst 1996
- Das Museum der gestohlenen Erinnerungen, 1997
- Das Echo der Flüsterer, 1998










































