Das Skorpionenhaus

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Matt verbringt seine Kindheit in einem Haus mitten in einem Mohnfeld, betreut von einer Hausangestellten. Er hat nämlich keine Eltern, denn Matt ist ein Klon. Das Klonen von Menschen ist in seiner Welt erlaubt, allerdings dürfen diese Klone per Gesetz kein denkendes Gehirn haben – sie werden gehalten wie Tiere, nach der Geburt werden sie entsprechend operiert. Nur Matt nicht, denn er ist der Klon eines mächtigen Mannes, und darf deshalb normal aufwachsen. Er lebt in einem Land zwischen Mexiko und Amerika, das in der Zukunft Opium heißt, und sein genetischer Vater ist der dortige Drogenbaron El Patron. Wer reich ist, kann sich Klone leisten, denn Klone kann man als Organersatzteillager nutzen – und somit uralt werden. El Patron ist schon 140 Jahre alt, er hat also schon einige Klone verbraucht.

Als Matt erfährt, dass er der Klon von El Patron ist, weiß er zunächst gar nicht, was das bedeutet. Er merkt aber schnell, dass die Menschen Klone nicht mögen. Klone liegen in der Gesellschaft nämlich unterhalb von Schlachtvieh und werden genauso behandelt. Solange El Patron in der Nähe ist, traut sich natürlich niemand, Matt schlecht zu behandeln, aber kaum ist der Chef aus dem Haus, hat Matt nur noch wenige Freunde.

Pressestimmen - Pressestimmen - Pressestimmen

„Mit diesem heiklen Thema stößt Nancy Farmer unbequeme Gedanken an und regt in jugendgerechter Sprache zum Nachdenken an. Sie hat einen wunderbar fesselnden und spannenden Roman geschrieben, der die „richtige Lösung“ nicht aufdrängt, sondern im Leser langsam wachsen und reifen lässt.

lm Zeitalter von Stammzellen-Forschung und Klonschafen beschäftigt sich dieses Buch mit der Verantwortung des Menschen, die aus seiner Macht erwächst. Die aktuelle Thematik lässt das Buch durchaus auch für Erwachsene interessant sein.“
Michael Wittershagen, Buxtehuder Tageblatt, 11.10.2003

„Glaubhafte, starke Figuren, eine bedrückende Stimmung bei gleichzeitig spannender Handlung und die große Erzählkunst der Autorin machen aus dem „Skorpionenhaus“ einen beeindruckenden utopischen Roman.“
Eselsohr

„Ein beklemmendes, aber auch spannendes Buch über Machtmissbrauch, Manipulation von Menschen, aber auch über Freundschaft und Zuneigung. Das in den USA mit einem der wichtigsten Literaturpreise ausgezeichnete Buch zeichnet das erschreckende Bild einer Gesellschaft, die die natürlichen Grenzen mit Hilfe der Gentechnik gesprengt hat."
Siegener Zeitung

„Wenn Jugendliteratur die Eltern, Politiker und Wissenschaftler von morgen über ein brisantes Thema zum Nachdenken bringen soll, ist Nancy Farmers Art, routiniert, beinahe altmodisch und aufjeden Fall faszinierend zu erzählen, bestimmt ein guter Weg.“
FAZ

„Nancy Farmer stellt hochaktuelle Fragen nach Menschenwürde, Gerechtigkeit und Gleichheit im Zeichen der Genmanipulation. Ihre Sozialkritik ist leidenschaftlich und rechnet nicht nur mit der Grenzpolitik der USA ab.“ Marion Klötzer, Badische Zeitung

 

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